Dr. Thilo Beck zur kontrollierten Drogen­freigabe – Neue Zürcher Zeitung

Unser leitender Psychiater und langjähriger Weggefährte von Paracelsus Recovery sprach jüngst mit Tobias Marti und Giorgio Scherrer von der Neuen Zürcher Zeitung über sein Engagement für Non-Profit-Organisationen der Schadens­minderung in Zürich.

Dr. Thilo Beck gilt als Pionier der Zürcher Drogen­politik. Er betont die dringende Notwendigkeit geschützter Räume, in denen marginalisierte Personen Substanzen sicher konsumieren können. Die Verdrängung solcher Zentren offenbare ein systemisches Versäumnis und führe zu einem rapiden Anstieg des Drogen­konsums, vor allem von Crack-Kokain, in unerwarteten Bevölkerungs­gruppen.

Beck plädiert für eine kontrollierte, strikt begrenzte Legalisierung des Konsums an spezialisierten Standorten und unterstreicht, dass repressive Maßnahmen die Risiken lediglich vergrößern. Der Artikel wirft zentrale Fragen zur Zukunft der Drogen­politik und zum Wohl­ergehen suchtbelasteter Menschen auf und fordert ein Umdenken der aktuellen Ansätze.

Auch bei Paracelsus Recovery verfolgen wir eine harm-reduktionistische Haltung und halten Dr. Becks Positionen für wegweisend. Seine Erfahrung aus über 30 Jahren ist eine wertvolle Ressource für alle Fachleute im Bereich psychische Gesundheit.

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